
Zum Tag der Druckkunst, am 15. März, wurde in der Dorf-Kirche in Schildow im Norden Berlins, mit einer Vernissage in der Hauptstraße 11, 16552 Schildow die Ausstellung „Alles Fließt Tal“ mit Werken der Berliner Künstlerin Anita Staud eröffnet.

Im 11. Jahr der Schildower Kirchengalerie zeigt die 25. Ausstellung konzeptionelle Zeichnungen von Anita Staud, die durch ihre ungewöhnliche Verbindung von Zeichnungen, Fotos und Fundstücken beeindrucken. Die Ausstellung wurde von Frau Prof. Angelika Pleger kuratiert und eröffnet.

Anita Staud arbeitet bevorzugt an Orten mit Historie, an denen sie z.B. mit skriptoralen Tuschzeichnungen einen neuen Blickwinkel ermöglicht. Es sind künstlerische Recherchen, welche auch im Kirchengebäude in Schildow – umgeben vom Fließtal – in ihre neuesten Arbeiten einbeziehen. Ihre thematische Auseinandersetzung mit Kirche und Raum sowie dem Tegeler Fließ zeigt die Bezugnahme auf Heraklit „Alles fließt“.

Der Gedanke des Fließens, der Bewegung, der Veränderung hebt die Interpretation des Spruchs „Panta Rhei“ in eine grafische Zeichensprache. Nach christlichem Verständnis ist der stetige Wandel als Teil der göttlichen Schöpfung zu sehen. Diesen Transformationen vom Werden und Vergehen begegnet Staud kreativ und experimentell.

Die Ausstellung kann noch bis zum 5. Juli zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen oder nach vorheriger Absprache unter 033056 / 81021 oder 033056 / 20963 besucht werden.
