TWILIGHT – ZWIELICHT

Margret Holz und Pilvi Ojala zeigen in der Galerie Toolbox in der Koloniestraße 120 in 13359 Berlin vom 24. April – 22. Mai 2026 ihre Kunstwerke in einem finnisch-deutscher Projektraum.

Margret Holz „Fallen shadow 01“

Der Fallen shadow 01 von 2026 – ein Schatten unbekannter Herkunft fällt auf die Erde, von Margret Holz in Stahl materialisiert. Ist es der Schatten nahenden Unheils? Oder ein umherirrender Schatten im All aus früheren Zeiten?
Weitere Objekte, Reliefs aus Metall und Holz: Shadowfragment with bark 01als ein Beispiel.
Diese Schattenfragmente und ein Speaking shadow und Holzschnitte sind im Zusammenspiel mit der finnischen Künstlerin Pilvi Ojala zu sehen. Pilvi Ojala zeigt Zeichnungen, Radierungen als Reihen in kleinen Formaten.

Margret Holz – Verarbeitung von Metall mit Holz

Margret Holz widmet sich in ihrem vielgestaltigen Werk seit Jahrzehnten auf unterschiedlichste Weise dem Einwirken von Zeit auf Geschichte, auf das Gedächtnis von historischen und fiktiven Orten, als Einwirkung auf das bildhauerische Material. Die ehemals gleichförmigen Flächen verformen sich unter der Kraft der Hitze und die farblichen Nuancen der Schatten zeugen von der formgebenden und auch zerstörerischen, archaischen Kraft des Feuers. In ihrem Jahrzehnte langem Schaffen materialisieren sich die Schatten der Erinnerung, werden greifbar und gegenwärtig, und werfen ein metaphorisches Licht auf mögliche künftige Spuren von Krisen transnationaler und ökologischer Verflechtungen, Grenzziehungen und der
Störanfälligkeit von offenen gesellschaftlichen und natürlichen Systemen.“ analysiert Veronika Witte.
www.mabois.de  @margretholzbois (instagram)

Pilvi Ojala – ein Gouache

Als bildende Künstlerin hatte Pilvi Ojala die Möglichkeit, mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien frei zu experimentieren, und hat ihren eigenen, einzigartigen künstlerischen Weg gefunden. Für sie ist Kunst nicht nur ein Ausdrucksmittel, sondern auch eine Möglichkeit, die Welt wahrzunehmen und sich als Teil von ihr zu verorten. Als Künstlerin möchte sie Traditionen fortführen und sich gleichzeitig erneuern. Sie greift auf Themen der Kunstgeschichte zurück, bemüht sich aber, sie in einen zeitgenössischen Kontext zu übertragen und mit einer eigenen Erfahrungswelt zu verbinden.

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