Grün für Reinickendorf

Korinna Stephan – Foto: ©Santiago Rodriquez

Korinna Stephan als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ins Bezirksamt Reinickendorf
Als Stadträtin für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr (2021–2023) und seit 2023 für Stadtentwicklung bringt sie die Erfahrung und Gestaltungskraft mit, um Bewährtes zu sichern und Reinickendorf zugleich zukunftsfest weiterzuentwickeln.

Buntes Reinickendorf: Wofür stehen Sie im Wahlkampf – und danach?
Korinna Stephan: „Ich stehe für einen Bezirk, der funktioniert und in dem alle gut leben können. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, lebendige Kieze, sichere und barrierefreie Wege, eine gute soziale Infrastruktur und eine Stadtentwicklung, die Klima und Lebensqualität zusammendenkt. Wichtig ist mir dabei, gemeinsam mit den Menschen vor Ort und einer starken Verwaltung konkrete Lösungen umzusetzen – verlässlich, transparent und mit einem klaren Blick auf das, was im Bezirk tatsächlich machbar ist.“

Korinna Stephan (2.v.r.)

Buntes Reinickendorf: Was versteht man unter „Grün wirkt“ – oder besser: Was zählt zu den Erfolgen der vergangenen Wahlperiode?
Korinna Stephan: „Ein aktuelles Beispiel sind die 105 neuen Wohnungen mit insgesamt 242 Wohnplätzen für Auszubildende und Studierende an der Roedernallee. Das zeigt, wie Wohnungsbau, soziale Verantwortung und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts zusammengehen können.
Zu den weiteren Ergebnissen gehören der auf den Weg gebrachte Milieuschutz in Reinickendorf-Ost, rund 12 Kilometer neue oder sanierte Radwege, das Fahrradparkhaus am S-Bahnhof Hermsdorf sowie Fördermittel für die Sanierung der Frohnauer Plätze. Auch mit dem ersten Wirtschaftsflächenkonzept für Reinickendorf haben wir eine wichtige Grundlage geschaffen, um Gewerbe- und Handwerksstandorte langfristig zu sichern.“

Buntes Reinickendorf: Was gehört zum Sofortprogramm für 2027?
Korinna Stephan: „2027 muss es vor allem ums Umsetzen gehen. Ich will deshalb ein eigenes Budget für Schulwegsicherheit, freie und sichere Gehwege sowie den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen. Gleichzeitig sollen die ersten Klimastraßen entstehen – mit mehr Bäumen, Entsiegelung, Regenwasserversickerung und Schatten. Auch der Milieuschutz muss nach den laufenden Untersuchungen zügig dauerhaft festgesetzt werden.
Dafür brauchen wir ausreichend Personal in den planenden und bauenden Ämtern. Denn Fördermittel helfen nur, wenn wir die Projekte anschließend auch tatsächlich umsetzen können.“

Korinna Stephan bei einem Einwohnerforum

Buntes Reinickendorf: „Bewahren, was Reinickendorf stark macht – verändern, was besser werden muss“ – Ihr Wahlslogan. Was ist Ihr wichtigstes Anliegen für die kommenden fünf Jahre?
Korinna Stephan: „Mein wichtigstes Anliegen ist, dass wir Stadtentwicklung stärker aus einem Guss denken und vor allem ins Machen kommen. Neue Wohnungen dürfen nicht isoliert entstehen, sondern müssen mit Schulen, Kitas, Nahversorgung, Grün und Mobilität zusammengedacht werden. Im Bestand bedeutet das: unsere Kieze und ihre Identität bewahren, Verdrängung verhindern und gleichzeitig dort mutig verändern, wo Straßen, Plätze und öffentliche Räume besser werden müssen.
Am Ende der fünf Jahre möchte ich, dass die Menschen an konkreten Orten sehen können, was sich verändert hat: ein sicherer Schulweg, ein aufgewerteter Platz, ein neuer Baum, eine sanierte Einrichtung oder eine bezahlbare Wohnung. Dafür will ich Verantwortung übernehmen.“

Vielen Dank für das Gespräch
www.gruene-reinickendorf.de

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