
Zum Tag der Druckkunst, am Sonntag, 15. März, erstmal auf nach Schildow im Norden Berlins, um 11:15 Uhr, zur Vernissage in der Dorf-Kirche Schildow, Hauptstraße 11, 16552 Schildow.
Zu erreichen über Frohnau und Glienicke/Nordbahn oder Lübars und Blankenfelde – oder einen Sparziergang durch das Tegeler Fließ.

Im 11. Jahr der Schildower Kirchengalerie zeigt die neue Ausstellung ab März konzeptionelle Zeichnungen von Anita Staud, die durch ihre ungewöhnliche Verbindung von Zeichnungen, Fotos und Fundstücken beeindrucken. Ab 15. März werden mit der Vernissage besondere Wahrnehmungsangebote gemacht. Die Ausstellung wird von Frau Prof. Angelika Pleger kuratiert.

Anita Staud arbeitet bevorzugt an Orten mit Historie, an denen sie z.B. mit skriptoralen Tuschzeichnungen einen neuen Blickwinkel ermöglicht. Es sind künstlerische Recherchen, welche auch unser Kirchengebäude in Schildow – umgeben vom Fließtal – in ihre neuesten Arbeiten einbeziehen. Ihre thematische Auseinandersetzung mit Kirche und Raum sowie dem Flüsschen Tegeler Fließ zeigt die Bezugnahme auf Heraklit „Alles fließt“. Der Gedanke des Fließens, der Bewegung, der Veränderung hebt die Interpretation des Spruchs „Panta Rhei“ in eine grafische Zeichensprache. Nach christlichem Verständnis ist der stetige Wandel als Teil der göttlichen Schöpfung zu sehen. Diesen Transformationen vom Werden und Vergehen begegnet Staud kreativ und experimentell.
Die Ausstellung kann noch bis zum 5. Juli zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen oder nach vorheriger Absprache unter 033056 / 810 21 oder 033056 / 209 63 besucht werden.