FDP und VOLT

Aiga und Mieke Senftleben (v.l.)

Die Phase vor den Wahlen nennt man Wahl-„Kampf“, aber es gibt auch harmonisch verlaufende Gespräche in diesem Jahr vor den Berlin-Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen.
Das beste Beispiel – ich traf mich mit Mieke Senftleben (FDP) und Aiga Senftleben (VOLT). In diesem Fall ein sehr interessantes Gespräch mit und zwischen Mutter und Tochter.

Mieke Senftleben – die Dame, die in den vergangenen Jahrzehnten die FDP in Berlin und Reinickendorf geprägt, ihren „Stempel“ aufgesetzt hat. Jetzt ohne Amt, aber immer noch, besonders im Wahlkampf- besonders an Ständen auf der Frohnauer Brücke und in Hermsdorf – aktiv unterwegs. Sie hat viele Mitglieder der FDP gefördert,  wie vor 10 Jahren, den Neu-Verordneten in der BVV Reinickendorf, David Jahn. Er ist heute FDP-Spitzenkandidat für die BVV Reinickendorf,  FDP-Fraktionsvorsitzender und kandidiert für das Berliner Abgeordnetenhaus.

Nicola Beer, Prof. Dr. Wilfried Bernhardt und Mieke Senftleben (v.l.)

Aiga Senftleben – da gibt es einiges zu berichten:
Für VOLT in den „Wahlkampf“ geht die zugelassene Rechtsanwältin, die Mitgründerin und Geschäftsführerin bei der Billie GmbH, dem führenden Anbieter von Buy Now, Pay Later (BNPL)-Zahlungsmethoden für Geschäftskund:innen ist. Als Start-up 2016 an den Start gegangen, hat sich Billie zu einem und Scale-Up/Grown-Up entwickelt.
Aiga kandidiert für VOLT für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung Pankow – zu sehen ist sie an „Wahlkampf-Ständen“ rund um den Kollwitzplatz.

Aiga Senftleben

Buntes Reinickendorf: Wie fühlt sich das an – ein Familienmitglied in der Politik?

Mieke Senftleben: Ich bin stolz auf alles, was Aiga erreicht hat und wünsche ihr viel Erfolg für die Zukunft, der Staffelstab ist übergeben.
Aiga Senftleben: Trotz (oder gerade wegen) meiner Politiker-Mutter hätte ich nie gedacht, dass es mich einmal in die Politik ziehen wird. Aber irgendwann reicht es nicht mehr, zuzuschauen.

Buntes Reinickendorf: Wie wird man in der Partei zum „Kandidaten“?

Mieke Senftleben: Erst der Einsatz, das Engagement, dann muss es passen. Das dauert manchmal lange!
Aiga Senftleben: Die Auswahl erfolgt nach Können und Engagement, da spielt die Dauer der Parteizugehörigkeit keine Rolle, aber auch hier muss es passen.

 Buntes Reinickendorf: Was ist derzeit ihr Herzensthema für Berlin?

Mieke Senftleben: Immer noch die Bildung.
Aiga Senftleben: Berlin kann Europas Innovationshauptstadt sein – und eine Stadt, in der der Kiez deiner Kindheit nicht über deine Zukunft entscheidet. Beste Bildung für alle, echte Chancen für Gründer*innen. Das ist mein Berlin. Das ist Volt.
Der Standort Berlin muss „lebenswert“ sein, damit auch die Investoren kommen und es sich für alle Berliner lohnt, hier zu agieren und nicht wegzuschauen.

Buntes Reinickendorf: Für mich war die FDP immer die Partei für die Wirtschaft, den Mittelstand, die Gewerbetreibenden – VOLT die Europapartei, die die Vorzüge der europäischen Staaten „bündelt“, Erfahrungen austauscht und damit Deutschland und in unserem Fall Berlin handlungsfähiger machen kann.

Mieke Senftleben: Das stimmt, aber da ist viel mehr „drin“ für eine moderne Politik.
Aiga Senftleben: Ja, Berlin braucht VOLT für Mobilität, Bildung, Innovationsförderung, Wohnraum und Digitalisierung.

Buntes Reinickendorf: Gibt es noch einen Wunsch für die Regierung?

Mieke Senftleben: Das ausgearbeitete Rentenpaket muss beschlossen werden, es ist ein wichtiger Schritt.
Aiga Senftleben: Der gemeinsame Nenner, u.a. von Bürokratieabbau bis Schulsystem: Handlungsfähigkeit. Ich kandidiere bei Volt, weil es die einzige Kraft ist, die Sachverstand, Speed und Mut zur Veränderung ernst nimmt. Berlin wird seinem Potenzial endlich gerecht – mit uns.

Beide Parteien agieren derzeit noch um die 5 %-Hürde, ob sie es schaffen? Wenn man das Programm, die Eckpunkte „studiert“ und überzeugt ist, ist ihre Stimme nicht verschenkt!
Ein wichtiger Satz von Arne Semsrott vom Recherche- und Transparentportal „FragDenStaat“: „Von der Defensive in die Offensive. Nicht mehr bitten und betteln, sondern eigene Konzepte entwickeln und Druck aufbauen….Statt Angst vor Veränderung Lust auf Veränderung machen.“
Aus „Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück“ -Droemer Verlag 2026

https://fdp-reinickendorf.de/
https://voltdeutschland.org/berlin/de

Vielen Dank für das Gespräch.

 

 

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